Üblicherweise male und zeichne ich zu Hause an meinem Schreibtisch. Hier sind alle meine Malutensilien in Griffnähe. In den Tessin-Ferien wagte ich das Experiment während eines Dorfrundgangs im hübschen Brissago „En Plein Air“ zu malen.
Mit Malutensilien ausgerüstet spazierte ich Morgens an der Uferpromenade von Brissago entlang und suchte nach einem geeigneten Sujet — der Hafenblick erschien mir perfekt geeignet.
Während dem Malen ergaben sich immer wieder Gespräche mit Passanten. Als sich die morgendliche Bewölkung auflöste, verwandelt sich der ursprünglich kühle Rasenplatz in den wärmsten Platz im Ort. Die Hitze trieb mich an, schneller und lockerer zu malen. Am Nachmittag skizzierte ich ein zweites Bild, das ich später zu Hause fertig malte.
Ein fantastischer Tag mit all den Eindrücken um mich herum! Unterschätzt hatte ich aber die Mittagshitze und die unzähligen Mücken im Rasen. Nächstes Mal suche ich mir bewusst einen Schattenplatz aus, benutze Moskitospray und packe noch weniger Malsachen ein.
Auch hier gilt, wie so oft im Leben: „Weniger ist mehr.“
Hier das Hafenbild aus der Brissago-Trilogie, die zwei anderen Bilder findet ihr in der Galerie bei den Aquarellen.

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