Nun können meine Aquarelle und Grafitzeichnungen in Form von hochwertig gedruckten Karten auch online entdeckt und gekauft werden. Im neuen Webshop findet ihr eine Auswahl meiner Natur-, Landschafts-, Blumen- und Tierbilder und könnt in Ruhe stöbern. Vielleicht entdeckt ihr ein Bild, das euch besonders anspricht, oder welches ihr gerne einem lieben Menschen zu einem besonderen Anlass schenken möchtet.
Die aufklappbaren Kunstkarten mit Kuvert und Klarsichthülle werden per Post versendet. Bezahlen ist einfach per TWINT oder Kreditkarte sowie Apple-Pay und Google-Pay möglich.
Ja, ich habe es wieder getan! Warum ich zur „Wiederholungstäterin“ geworden bin, erfahrt ihr in diesem Bericht.
Mit einer langjährigen Kunstfreundin traf ich mich auf dem Vorplatz des Klosters, um ein neues Sujet zu malen. Da ich mir eine Woche zuvor bereits die interessantesten Stellen im Park gemerkt hatte, konnten wir diesmal direkt loslegen.
Was fasziniert mich am Urban Sketching so sehr?
Besonders reizt mich das Gesamterlebnis der Umgebung. Beim Zeichnen geschieht viel mehr um mich herum, als wenn ich mein Hobby still und einsam in meinem Kämmerlein ausübe – dafür bleibt in den kalten Wintermonaten noch genug Zeit.
Während wir konzentriert an unseren Skizzen arbeiteten, kreischten Rabenvögel um die Kirchturmspitzen. Gleichzeitig übte ein Organist in der Klosterkirche. So durften wir zufällig einem einstündigen Gratis-Konzert lauschen – einfach himmlisch.
Den Blick schärfen und Neues entdecken
Urban Sketching bedeutet auch, die Umgebung und das Zeichenobjekt ganz bewusst wahrzunehmen. Beim genauen Hinschauen entdeckte ich am Kloster Details, die mir all die Jahre nicht aufgefallen waren: alte Dachgauben, schwarze Zierlinien um die Fenster und die kunstvoll gebogenen Regenfallrohre.
Gerade diese verspielten Details machen das Gebäude einzigartig – und verdienen es, im Bild festgehalten zu werden.
Die Technik anderer kann inspirieren
Besonders bereichernd war auch der Austausch in unseren kleinen Malpausen. Wir staunten, wie unterschiedlich unsere Herangehensweisen waren. Beim Blick auf die Zeichnung meiner Kunstfreundin dachte ich: „Das möchte ich demnächst auch ausprobieren.“
Zum Glück hat der Herbst erst begonnen – und es liegen noch einige Urban-Sketching-Samstage vor mir.
Die neuen Kurse für Freihandzeichnen und Aquarellmalerei sind mit spannenden Themen im 2. Halbjahr 2026 gestartet. Im Freihandzeichenkurs lernten die Teilnehmenden die Tonwertskala kennen und verfeinerten ihre Schraffurtechniken anhand eines kleinen Papierschiffchens. Die Ergebnisse sorgten für grosse Freude!
Im Aquarellkurs verwandelten wir ein Ferienfoto in ein leuchtendes Aquarell – gemalt mit lasierenden Primärfarben. Zudem erfuhren die Teilnehmenden, warum Thumbnails für den Bildaufbau so wertvoll sind.
Du möchtest wissen, warum Tonwertskalen und Thumbnails beim Zeichnen und Malen so wichtig sind? Dann sind diese Kurse genau das Richtige für dich!
Im 2. Halbjahr 2026 gibt es noch einzelne Schnupperplätze. Die Anmeldeliste für 2027 wird bereits geführt.
Trau dich und entdecke Neues! Dann kannst du vielleicht bald wie die Künstlerin Georgia O’Keeffe sagen:
“Ich habe Dinge entdeckt, die ich vorher nie gesehen hatte.“
Üblicherweise male und zeichne ich zu Hause an meinem Schreibtisch. Hier sind alle meine Malutensilien in Griffnähe. In den Tessin-Ferien wagte ich das Experiment während eines Dorfrundgangs im hübschen Brissago „En Plein Air“ zu malen.
Mit Malutensilien ausgerüstet spazierte ich Morgens an der Uferpromenade von Brissago entlang und suchte nach einem geeigneten Sujet — der Hafenblick erschien mir perfekt geeignet.
Während dem Malen ergaben sich immer wieder Gespräche mit Passanten. Als sich die morgendliche Bewölkung auflöste, verwandelt sich der ursprünglich kühle Rasenplatz in den wärmsten Platz im Ort. Die Hitze trieb mich an, schneller und lockerer zu malen. Am Nachmittag skizzierte ich ein zweites Bild, das ich später zu Hause fertig malte.
Ein fantastischer Tag mit all den Eindrücken um mich herum! Unterschätzt hatte ich aber die Mittagshitze und die unzähligen Mücken im Rasen. Nächstes Mal suche ich mir bewusst einen Schattenplatz aus, benutze Moskitospray und packe noch weniger Malsachen ein.
Auch hier gilt, wie so oft im Leben: „Weniger ist mehr.“
Hier das Hafenbild aus der Brissago-Trilogie, die zwei anderen Bilder findet ihr in der Galerie bei den Aquarellen.
Hafenstimmung in Brissago, Tessin, Aquarell mit Fineliner, A4
Den Sommer und seine prächtigen Farben geniessen und ganz nebenbei dein malerisches Wissen vertiefen. Klingt einfach und ist es auch. Schnappe dir das Aquarell-Skizzenbuch, Bleistift und Radiergummi, einen wasserfesten Fineliner 0,05 mm, Aquarellfarben, einen Rundpinsel der Grösse 4 (z. Bsp: da Vinci Colineo) und los geht’s.
Halte in deinem Garten, in der näheren Umgebung oder in Pärken Ausschau nach blühenden Pflanzen. Ich liebe Lavendel und habe vor Jahren einige Pflänzchen gesetzt, die mittlerweile zu stattlichen Halbsträuchern herangewachsen sind. Hier blüht der Lavendel Hellblau, Dunkelblau, Blau-Violett bis Purpur — der Königsfarbe. Bienen und Schmetterlinge werden vom Lavendelduft magisch angelockt. Besonders hübsch ist der Anblick, wenn mehrere Weisslinge über dem Blütenmeer tanzen. Diese Inspiration habe ich heute im Aquarell-Skizzenbuch festgehalten. Ich hoffe du hast auch Zeit zum Malen! Es ist wunderbar entspannend.
Anfangs März nahm ich an einem dreitägigen Workshop der Künstlerin Sayenne (Sandra Chiocchetti) bei der Firma boesner in Unterentfelden teil. Schritt für Schritt zeigte sie uns ihre sehr locker wirkende Technik, charakterstarke Tiere zu malen. Aber was leicht aussieht, ist es nicht unbedingt! Schnell wurde uns 12 Teilnehmern bewusst, dass diese Technik eine Herausforderung darstellt. Mit dem mir unbekannten Malmedium Schellacktusche und dem Malen ohne Pinsel, dafür mit anderen Hilfsmitteln, verliess ich gehörig meine Komfortzone. Die dynamische Herangehensweise erwies sich als sehr inspirierend. In der Mixed-Media-Galerie präsentiere ich euch alle Bilder, die ich mit dieser Technik geschaffen habe.
Im Kunst- und Kulturspycher Roggwil durfte ich erstmals meine Aquarelle und Graphitzeichnungen ausstellen. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und so kamen mehr Kunstinteressierte an die Vernissage und an den anderen drei Ausstellungstagen zu Besuch, als ich erwartet hatte. Die Gespräche mit den Besuchern, Freunden und Kollegen habe ich sehr genossen. Es tauchte mehrfach die Frage auf, ob ich Kurse anbieten würde. So fühlte ich mich nach der Ausstellung bestärkt, den Weg der Kunst weiter zu gehen.
Danksagung
Beim Vorstandskomitee des Kultur und Museumsvereins bedanke ich mich für alles Organisatorische und für die Werbung, ihr habt mir mir Rat und Tat zur Seite gestanden. Herzlichen Dank an Markus Zimmermann, dem Präsidenten des Kultur und Museumsverein Roggwil, für seine Rede zur Eröffnung der Vernissage.
Ein besonders grosses Dankeschön gilt allen Besuchern, die mich durch den Kauf eines Bildes auf meinem Kunstweg unterstützt haben.
Judith Geiser mit dem Bild „Begegnung beim Häxenplatz“Markus Zimmermann hält die Begrüssungsrede bei der VernissageBilder mit Gebäuden-, Landschafts- und Blumenmotiven aus der Umgebung von Roggwil waren der Schwerpunkt dieser AusstellungWährend der Vernissage
Schreibe einen Kommentar