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  • Faszination Urban-Sketching

    Ja, ich habe es wieder getan! Warum ich zur „Wiederholungstäterin“ geworden bin, erfahrt ihr in diesem Bericht.

    Mit einer langjährigen Kunstfreundin traf ich mich auf dem Vorplatz des Klosters, um ein neues Sujet zu malen. Da ich mir eine Woche zuvor bereits die interessantesten Stellen im Park gemerkt hatte, konnten wir diesmal direkt loslegen.

    Was fasziniert mich am Urban Sketching so sehr?

    Besonders reizt mich das Gesamterlebnis der Umgebung. Beim Zeichnen geschieht viel mehr um mich herum, als wenn ich mein Hobby still und einsam in meinem Kämmerlein ausübe – dafür bleibt in den kalten Wintermonaten noch genug Zeit.

    Während wir konzentriert an unseren Skizzen arbeiteten, kreischten Rabenvögel um die Kirchturmspitzen. Gleichzeitig übte ein Organist in der Klosterkirche. So durften wir zufällig einem einstündigen Gratis-Konzert lauschen – einfach himmlisch.

    Den Blick schärfen und Neues entdecken

    Urban Sketching bedeutet auch, die Umgebung und das Zeichenobjekt ganz bewusst wahrzunehmen. Beim genauen Hinschauen entdeckte ich am Kloster Details, die mir all die Jahre nicht aufgefallen waren: alte Dachgauben, schwarze Zierlinien um die Fenster und die kunstvoll gebogenen Regenfallrohre. 

    Gerade diese verspielten Details machen das Gebäude einzigartig – und verdienen es, im Bild festgehalten zu werden.

    Die Technik anderer kann inspirieren

    Besonders bereichernd war auch der Austausch in unseren kleinen Malpausen. Wir staunten, wie unterschiedlich unsere Herangehensweisen waren. Beim Blick auf die Zeichnung meiner Kunstfreundin dachte ich: „Das möchte ich demnächst auch ausprobieren.“

    Zum Glück hat der Herbst erst begonnen – und es liegen noch einige Urban-Sketching-Samstage vor mir.

  • Urban Sketching in St. Urban

    Gemeinsam kreativ sein verbindet – und beim „Urban- oder Nature Sketching“ am letzten Wochenende haben wir genau das mit viel Freude erlebt.

    Spontan traf ich mich mit zwei Kunstbegeisterten zum Urban Sketching im Park des Klosters in St. Urban. Ja, der Ort heisst wirklich genauso und wäre nur schon wegen des Namens prädestiniert für ein Urban Sketching Event ;-). 

    Während eines kurzen Spaziergangs im Park entdecken wir viele potenzielle Sujets, aber der alte Brunnen mit seiner spannenden Oberflächenstruktur begeisterte uns am meisten. Vor Ort richteten wir uns mit den wenigen Zeichenutensilien ein, die wir dabei hatten und tauschten einige Gedanken zur Gestaltung des Bildes und zum Malprozess aus. Die Warmen Temperaturen gegen Mittag erschwerten den Malprozess mit der Aquarelltechnik sehr, da die aufgetragenen Wasser- und Farbpfützen auf dem Papier zu schnell eintrockneten. Ein mutiger und rascher Farbauftrag war hier von Vorteil. 

    Du hast auch Lust auf Urban Sketching?

    Die Treffen werden spontan in der Region organisiert und sind wetterabhängig. Wer darauf brennt, dieses kleine Kreativ-Abenteuer mitzuerleben, darf sich ganz unverbindlich bei mir melden. 

  • Lass dich inspirieren – neue Kurse

    Die neuen Kurse für Freihandzeichnen und Aquarellmalerei sind mit spannenden Themen im 2. Halbjahr 2026 gestartet. Im Freihandzeichenkurs lernten die Teilnehmenden die Tonwertskala kennen und verfeinerten ihre Schraffurtechniken anhand eines kleinen Papierschiffchens. Die Ergebnisse sorgten für grosse Freude!

    Im Aquarellkurs verwandelten wir ein Ferienfoto in ein leuchtendes Aquarell – gemalt mit lasierenden Primärfarben. Zudem erfuhren die Teilnehmenden, warum Thumbnails für den Bildaufbau so wertvoll sind.

    Du möchtest wissen, warum Tonwertskalen und Thumbnails beim Zeichnen und Malen so wichtig sind? Dann sind diese Kurse genau das Richtige für dich!

    Im 2. Halbjahr 2026 gibt es noch einzelne Schnupperplätze. Die Anmeldeliste für 2027 wird bereits geführt.

    Trau dich und entdecke Neues! Dann kannst du vielleicht bald wie die Künstlerin Georgia O’Keeffe sagen:

    “Ich habe Dinge entdeckt, die ich vorher nie gesehen hatte.“

  • gARTen 26 in Roggwil

    19. bis 21. Juni 2026

    30 Gartenbesitzer öffnen ihre Privatgärten für das Publikum und bieten unterschiedlichen Künstlern die Gelegenheit, ihre Werke auszustellen.

    Meine Aquarellbilder und Grafitzeichnungen stelle ich an Standort 11 beim Taunerhaus an der Schmittenstrasse 18 aus. Weitere Ausstellende vor Ort sind Esther Wanzenried mit moderner Klöppelkunst und Conny Wildi mit Pflanzenkonzepten für naturnahe Gärten.

    Öffnungszeiten der Ausstellung:
    Freitag 19:00 – 21:00 Uhr, Samstag 13:00 – 19:00 Uhr
    und Sonntag 10:00 – 16:00 Uhr

    Wir freuen uns auf euren Besuch!

    Ausstellungsinformationen:
    gARTen 26